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25.08.2010 / Ausland / Seite 6

Zeichen auf Streik

In Honduras verschärfen sich die Arbeitskämpfe

André Scheer
In Honduras bereiten die Gewerkschaftsverbände CTH, CGT und CUTH einen Generalstreik vor, mit dem sie in den kommenden Tagen ihrer Forderung nach einer Erhöhung des Mindestlohns sowie ihrer Ablehnung eines vom Regime angestrebten Zeitarbeitsgesetzes Nachdruck verleihen wollen. Zwar stehe das genaue Datum des Ausstands noch nicht fest, so Gewerkschaftschef José Dolores Valenzuela, aber »alle Arbeiter werden in den Generalstreik treten«.

Der Druck zeigt bereits Wirkung. Nach einem Treffen mit Gewerkschaftsvertretern kündigte die Regierung in Tegucigalpa am Montag an, bis spätestens Ende des Monats über die künftige Höhe des Mindestlohns zu entscheiden. Trotzdem rief die CUTH alle ihre Mitgliedsverbände auf, die Mobilisierung aufrechtzuerhalten, um noch in dieser Woche einen Generalstreik beginnen zu können.

Bereits seit mehr als drei Wochen streiken landesweit die Lehrer für die Auszahlung von umgerechnet mehr als 200 Millionen US-Dollar an ihr Versorgung...



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