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23.08.2010 / Titel / Seite 1

Schwedischer Hinterhalt

Regina Müller
Im April veröffentlichte die Internetplattform WikiLeaks ein Memorandum des US-Geheimdienstes CIA, in dem Taktiken zur Beeinflussung der europäischen Öffentlichkeit festgelegt wurden, um der starken Ablehnung des Afghanistan-Krieges entgegenzuwirken. Nachdem das Portal im Juli dann Zehntausende Geheimdokumente des Pentagon über die Lage in Afghanistan ins Netz gestellt hatte und jüngst auch noch ankündigte, weitere 15000 Materialien auf der Plattform zugänglich zu machen, ist WikiLeaks nun offenbar selbst ins Visier der Geheimdienste geraten.

Am Wochenende informierte WikiLeaks über den Kurznachrichtendienst Twitter, man sei vor »schmutzigen Tricks« gewarnt worden. »Jetzt haben wir den ersten.« Gemeint war damit ein Haftbefehl, den die schwedische Staatsanwaltschaft am Sonnabend vormittag wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und Belästigung gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange erlassen hatte. Nur vier Stunden, nachdem die Meldung darüber von den Agen...

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