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27.07.2010 / Ausland / Seite 7

Uribe provoziert

Venezuelas Präsident Chávez sagt wegen Krise Besuch in Kuba ab. Zweifel an von Kolumbien präsentierten Dokumenten

André Scheer
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat kurzfristig seine Teilnahme an einem derzeit in Kuba stattfindenden bilateralen Gipfeltreffen beider Länder abgesagt. Damit konnte er auch nicht, wie ursprünglich geplant, an der gestrigen Festveranstaltung in Santa Clara zum Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 teilnehmen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der von ihm geführten Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) verwies Chávez am Sonntag abend (Ortszeit) in Caracas als Begründung auf die gegenwärtige Kolumbien-Krise: »Nach der Auswertung einer Reihe von Geheimdiensteinschätzungen, die wir auf verschiedenen Wegen erhalten haben, muß ich sagen, daß eine bewaffnete Aggression gegen Venezuela von kolumbianischem Territorium aus derzeit wahrscheinlicher ist als je zuvor.« Chávez drohte, im Falle eines vom »Yankee-Imperium« betriebenen Angriffs auf Venezuela die Erdöllieferungen an die USA einzustellen, »selbst wenn wir Steine essen m...

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