26.07.2010 / Ausland / Seite 7

Weltraumrebell aus den Anden

Mit chinesischer Hilfe will Bolivien seinen ersten Satelliten ins All schicken

Benjamin Beutler
Bis 2013 will Bolivien über einen eigenen Satelliten verfügen und wäre damit nach Argentinien, Brasilien, Mexiko und Venezuela das fünfte Land des Kontinents mit einem eigenen Sputnik. Hilfe für das ehrgeizige Projekt hat das Andenland in Peking gefunden. »Unser Wirtschaftsminister ist heute nacht nach China abgereist, um die weitere Finanzierung für den Bau des Satelliten Túpac Katari sicherzustellen«, informierte Staatspräsident Evo Morales in der vergangenen Woche während der Feierlichkeiten zur Einführung eines digitalen Fernsehnetzes, das mit Unterstützung der japanischen Regierung errichtet worden war. Benannt wurde der Satellit, dessen Kosten sich auf 200 bis 300 Millionen US-Dollar belaufen sollen, nach dem in ganz Lateinamerika bekannten Aymara-Rebellen Túpac Katari, der 1781 einen Aufstand gegen die spanische Kolonialherrschaft in Alto Peru (Bolivien) angeführt hatte. »Für Bolivien ist der Satellit sehr wichtig. Produktion, Bildung, Gesundheit u...

Artikel-Länge: 3229 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe