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17.07.2010 / Ausland / Seite 6

»Nicht zu gewinnen«

Die Wahrheit über den Afghanistan-Krieg gilt in Washington als »Affront gegen die Ehre«

Mumia Abu-Jamal
Als der Vorsitzende des Nationalkomitees der Republikanischen Partei, Michael Steele, unlängst erklärte, der Afghanistan-Krieg sei »nicht zu gewinnen«, da ging eine Welle des Protests durch seine Partei. Rufe nach seinem Rücktritt wurden laut. »Das ist empörend!« donnerten die einen. »Mr. Steele hat unserer Partei einen schlechten Dienst erwiesen«, beschwerten sich andere.

William Kristol, Herausgeber des in Washington D.C. erscheinenden Weekly Standard, nannte Steeles Bemerkungen »einen Affront sowohl gegen die Ehre der Republikanischen Partei als auch gegen den Einsatz der Soldaten, die dafür kämpfen, den Auftrag zu erfüllen, der ihnen von unseren gewählten Politikern erteilt wurde.« Erick Erickson, der für den konservativen Blog RedState schreibt, sagte, Steele habe »jede moralische Autorität verloren, die Grand Old Party zu führen.«

Steele leitet das Republican National Committee (RNC), das nationale Organisationsgremium der Grand Old Party (GOP), w...



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