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08.07.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Bundesregierung foult Geringverdiener«

Koalitionspläne für gesetzliche Kassen sind unsozial. Sie müssen gestoppt werden. Ein Gespräch mit Manfred Baberg

Gitta Düperthal
Manfred Baberg ist Diplompsychologe und emeritierter Professor engagiert sich in der Arbeitsgruppe Soziale Sicherungssysteme des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC

ATTAC kritisiert die Pläne der CDU/CSU-FDP Koalition zur Finanzierung des Gesundheitssystems: Beitragserhöhungen von 14,9 auf 15,5 Prozent und die Aufhebung der Höchstgrenze für Zusatzbeiträge der Kassen seien »Blutgrätschen«. Wen foult die Bundesregierung?

Sie foult diejenigen, die wenig verdie-nen. Der Solidaritätsausgleich, den es –wenn auch in eingeschränkter Form – noch gibt, funktioniert nur zwischen Geringverdienern und der Mittelschicht. Die wirklich gut Verdienenden sind davon ausgenommen. Diese Reform trägt die gleiche Handschrift wie das Sparpaket: Sie ist unsozial und muß gestoppt werden. Rentnern bleibt noch weniger Geld in der Tasche – aus Nullrunden für die Rente werden Minusrunden. Altersarmut droht. Besonders brutal ist es für Hartz-IV-Bezieher. Die Arb...

Artikel-Länge: 3604 Zeichen

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