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08.07.2010 / Inland / Seite 8

»Die Kollegen haben Beeindruckendes erreicht«

Beim Tarifabschluß für den Berliner Bodenverkehrsdienstleister GlobeGround überwiegen für ver.di die Erfolge. Gespräch mit Michael Walter

Johannes Schulten
Michael Walter ist ver.di-Gewerkschaftssekretär und leitete die Tarifgespräche zwischen GlobeGround und ver.di

Nach drei Verhandlungsrunden und zwei Warnstreiks hat ver.di am Montag dem letzten Tarifangebot des Bodenverkehrsdienstleister GlobeGround Berlin zugestimmt. Warum wurde das Angebot akzeptiert?

Trotzt einiger Ungerechtigkeiten für einzelne Kollegen haben wir unsere Hauptforderung erreicht: Die 500 bei der GlobeGround-Billigtochter Ground Service International (GSI) beschäftigten Arbeiter werden zum 1. August in den Tarifvertrag der GlobeGround integriert. Das Angebot wurde mit mehr als zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen angenommen.

Warum war diese Integration so wichtig?

Die GSI vergibt lediglich Teilzeitverträge, und die Beschäftigten verdienen bei gleicher Arbeit erheblich weniger als ihre Kollegen. Sie kommen auf 8,23 bzw. 8,43 Euro pro Stunde, dem stehen 9,20 bzw. 9,40 bei GlobeGround gegenüber. Zu Beginn der Verhandlungen forderte das Unt...

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