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08.01.2000 / Ansichten / Seite 0

Führt Washington die Welt in einen großen Krieg?

jW sprach mit Willy Wimmer, Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und CDU-Bundestagsabgeordneter

F: Wie zuvor über Jugoslawien ist die hiesige Berichterstattung über den Tschetschenien-Krieg bestimmt von einem Schwarz-Weiß-Bild: Die russische Armee kämpft mit unverhältnismäßigen Mitteln gegen die tschetschenische Bevölkerung. Teilen Sie diese Sicht aus Ihrer Erfahrung, die Sie in der OSZE gesammelt haben?

Ich habe keine Veranlassung, mich ausschließlich auf Medienbilder zu beziehen. Das Schlimme ist, daß immer die einfachen Menschen ins Gras beißen, auch in Grosny. Es ist eine Frage unserer aktiven Mithilfe, daß dieses Morden beendet werden muß. Ich vermisse schmerzlich, daß man die Möglichkeiten von Organisationen wie dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond nicht intensiver nutzt, um den Schrecken mit humanitären Mitteln zu begegnen.

Mit der Frage Tschetschenien ist aber mehr verbunden als das, was wir derzeit in den schrecklichen Fernsehbildern sehen. Zu Beginn des ersten Tschetschenien-Krieges stand die Bereitschaft der russischen Regierung, die OSZ...

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