29.05.2010 / Titel / Seite 1

1000 tote US-Soldaten

Knut Mellenthin
Während Regierung und Mainstream-Medien der USA wieder einmal die »neue Strategie« von Präsident Barack Obama feiern, haben die amerikanischen Streitkräfte am Freitag ihren tausendsten Kriegstoten in Afghanistan registriert. 430 davon wurden seit Obamas Amtsantritt im Januar 2009 getötet, fast ebenso viele wie in den vorangegangenen mehr als acht Jahren Krieg unter dem Oberkommandierenden George W. Bush. Im Irak starben seit März 2003 fast 4400 US-Soldaten. Während dort die Zahl der Angriffe auf US-Soldaten aber in den vergangenen Jahren zurückging, hat sie in Afghanistan zugenommen. In der Folge sterben mittlerweile mehr Amerikaner am Hindukusch als im Zweistromland.

Bereits am Donnerstag war im Senat ein Antrag des Demokraten Russ Feingold abgeschmettert worden. Er wollte Obama darauf festlegen, sich klar zur voraussichtlichen Dauer des Afghanistan-Krieges zu äußern. 80 Senatoren stimmten dagegen, nur 18– darunter kein einziger Republikaner&ndash...

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