Gegründet 1947 Mittwoch, 1. April 2020, Nr. 78
Die junge Welt wird von 2267 GenossInnen herausgegeben
11.05.2010 / Inland / Seite 5

Differenz bleibt

Mindestlohntarifvertrag im Elektrohandwerk sieht Annäherung, aber nicht Angleichung von Ost- an Westeinkommen vor. Allgemeinverbindlichkeit beantragt

Herbert Wulff, Frankfurt/Main
Die IG Metall und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) haben für die rund 317000 Beschäftigten der Branche einen neuen Mindestlohn vereinbart. Schrittweise soll dieser bis 2015 von aktuell 9,60 Euro auf 10,10 Euro im Westen und von 8,20 Euro auf 9,35 in Ostdeutschland angehoben werden. Zugleich haben die Tarifparteien beim Bundesarbeitsministerium beantragt, den Vertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. Damit müßten alle im deutschen Elektrohandwerk tätigen Firmen – ob tarifgebunden oder nicht – mindestens die genannten Löhne zahlen.

»Wir wollen die Beschäftigten, die Betriebe, die Arbeitsplätze und unsere Tarifverträge vor Schmutzkonkurrenz schützen. Die Beschäftigten sollen von ihrer Arbeit anständig leben können«, erklärte Helga Schwitzer vom IG-Metall-Vorstand am Montag in Frankfurt am Main. Gewerkschaft und ZVEH hatten am gleichen Tag beim Bundesarbeitsministerium beantragt, den Vertr...

Artikel-Länge: 4346 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Jetzt drei Wochen gratis im Probeabo!