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10.05.2010 / Inland / Seite 5

Autobauer unter Druck

Konzerne setzen noch stärker auf Leiharbeit. Arbeitsintensität nimmt zu. Kritische Gewerkschafter wollen Widerstand organisieren und Arbeitszeitverkürzung auf Tagesordnung setzen

Karl Neumann
Die Autokonzerne setzen noch stärker als bislang auf prekäre Beschäftigung. Wo es Neueinstellungen gibt, finden diese fast ausschließlich für Leiharbeiter und Befristete statt. Das berichteten die Teilnehmer eines Treffens des »Autonetzes«– eines Zusammenschlusses kritischer Gewerkschafter und Betriebsräte aus der Branche – am Freitag und Samstag in Köln. Zum Beispiel im Leipziger BMW-Werk, stets Vorreiter in Sachen Prekarisierung: 2008 gab es hier noch 1500 Leiharbeiter. Schon ein Jahr später waren es nur noch etwa 100, der Rest landete wegen der Absatzkrise – und ohne vernehmbare Proteste der IG Metall – auf der Straße. Doch mit dem Anziehen der Produktion ist die Zahl der Leiharbeiter in dem sächsischen Werk bereits wieder auf rund 800 gestiegen.

Auch Konkurrent Daimler hat aus der Krise die Schlußfolgerung gezogen, noch »flexibler« werden zu wollen. So wurden im Werk Sindelfingen zu Jahresbeginn 300 Leiharbeiter eingestellt. N...

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