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30.04.2010 / Inland / Seite 4

Aktionskonsens: Blockieren!

Breites Bündnis will Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Berlin verhindern. Innensenat hetzt gegen »Linksextreme«

Lothar Bassermann
Am Aktionskonsens der Gegner des Neonaziaufmarschs am 1. Mai im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist nicht zu rütteln. Mittels Massenblockaden wollen Anhänger von Parteien, Gewerkschaften, Antifagruppen, Vereinen sowie zahlreiche Einzelunterstützer gemeinsam die extrem rechte Demo stoppen. Betont wird das Vereinende, trotz der Stimmungsmache, die CDU, Vertreter der Polizei, Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) unisono mit bürgerlichen Medien seit Wochen wahlweise gegen autonome Antifaschisten oder »Chaoten« betreiben. Auch Versuche, die Protestierer in böse »Linksextreme« und gute »Demokraten« zu spalten, ändern daran nichts.

Die Neonazis sollen sich am vormittag am S-Bahnhof Bornholmer Straße versammeln und werden voraussichtlich versuchen, zur Station Landsberger Allee zu marschieren. Die genaue Route wird noch geheimgehalten. Soviel ist jedoch klar: Die Rechten sollen nördlich des S-Bahnringes laufen dürfen, die Proteste auf den Bereich südlic...

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