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30.04.2010 / Inland / Seite 5

Wedel: Was wäre, wenn ...

... wir die Märkte nicht hätten?

Die Märkte sind wahrscheinlich nicht ganz schuldlos. Andererseits reagieren sie äußerst sensibel. Die Märkte legen ständig ihren Finger in die Wunde. Bestimmte Dinge verzeihen die Märkte einfach nicht. Man darf die Märkte jedoch nicht überfordern. Sie haben weitgehend das Vertrauen verloren, und es bedarf geraume Zeit, bis sie wieder Vertrauen gewinnen. Die Märkte sehen überhaupt nicht ein, warum sie aus der »griechischen Tragödie« geschwächt hervorgehen bzw. leer ausgehen sollen. Die Märkte sind in ihrer Interessenlage äußerst konzise. Die Märkte wandern nun einmal nicht auf dem Jakobsweg! Für die Märkte ist das Bett bereitet, jedoch wollen sie noch nicht hineinspringen. Wenn die Märkte diesmal Nein sagen, haben sie diesmal Nein gesagt.

Man darf die Märkte nicht überfordern, reizen, für dumm verkaufen, für ein Mädcheninternat halten, oder glauben, sie würden auf diffuse Gemengelagen hierzulande sofort damit reagieren, die Ärmel hochzukrempeln. Es hat ga...

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