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14.04.2010 / Inland / Seite 4

Profitables Geschäft

Berlin: Private Anteilseigner der Wasserbetriebe erhielten im vergangenen Jahr 137 Millionen Euro als Gewinnabführung. Kartellamt hat Prüfung eingeleitet

Rainer Balcerowiak
Als Gutmenschenvereinigung präsentierten sich am Dienstag die Chefs der Berliner Wasserbetriebe bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes 2009. Vorstandsvorsitzender Jörg Simon referierte eine lange Pluspunkteliste: 40prozentiger Frauenanteil in den Führungsetagen, viele Auszubildende mit Migrationshintergrund, verstärkter Einsatz von erneuerbaren Energien und sogar die Bereitstellung von Notübernachtungsplätzen für Obdachlose in stillgelegten Betriebsteilen nebst belegten Brötchen zum Frühstück wurden bilanziert. Für die Konzerne Veolia und RWE, die über eine Holding 49,9 Prozent der Anteile an den Wasserbetrieben halten, blieb aber dennoch eine erkleckliche Summe übrig – ihr Gewinn betrug 2009 137 Millionen Euro, eine ähnliche Summe wanderte in den Berliner Landeshaushalt.

Die 1999 vollzogene Teilprivatisierung der kommunalen Berliner Wasserbetriebe ist bis heute das größte Geschäft dieser Art in der Europäischen Union. Die genauen Konditionen d...

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