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13.04.2010 / Ausland / Seite 7

Eiertanz in Managua

Nicaraguas Präsident trifft sich mit Honduras’ Staatschef Lobo, vermeidet aber eine Anerkennung der dortigen Regierung

André Scheer
Die unter Kontrolle der Putschisten eingesetzte Regierung von Honduras scheint kurz davor zu stehen, ihre internationale Isolation zumindest in Mittelamerika zu überwinden. Am vergangenen Freitag (Ortszeit) empfing Nicaraguas Präsident Daniel Ortega im Protokollbereich des Flughafens von Managua überraschend den honduranischen Staatschef Porfirio Lobo zu einer als »privat« deklarierten Unterredung. Anschließend fuhren beide in das Gebäude der Regierungspartei FSLN, wo sie mehrere bilaterale Abkommen unterzeichneten. Obwohl Ortega es also vermieden hat, Lobo mit den offiziellen Ehren eines Staatschefs und im Präsidentenpalast zu empfangen, wurde das Treffen international als Anerkennung der honduranischen Regierung durch den sandinistischen Staatschef wahrgenommen. Dafür spricht auch die vereinbarte Wiederaufnahme der Arbeit verschiedener bilateraler Kommissionen, die nach dem Putsch vom vergangenen Juni auf Eis gelegt worden waren.

Nur wenige Stunden spä...

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