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12.04.2010 / Inland / Seite 5

Die Linke zaudert nicht

Der Berliner Wohnungskonzern GSW will an die Börse. Doch die Mehrheit der »rot-roten« Koalition ist unsicher – mehrere SPD-Abgeordnete wollen nicht zustimmen

Christian Linde
Die Spekulationen um einen Börsengang der Berliner GSW Immobilien AG haben ein Ende. Nach monatelangen Gerüchten hat das Unternehmen am Freitag die beabsichtigte Notierung an der Frankfurter und der Berliner Börse für das zweite Quartal des Jahres bekanntgegeben. Die Umsetzung der Pläne hatte sich verzögert, weil das Land Berlin als früherer Eigentümer zustimmen mußte. Dies war 2004 beim Verkauf der ehemals größten landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft an den Finanzinvestor Cerberus und die Fondsgesellschaft Whitehall, ein Tochterunternehmen der US-Investmentbank Goldman Sachs, vertraglich vereinbart worden. Nachdem die Erwerber sich kürzlich die Option, auch mehr als 50 Prozent der Anteile an die Börse zu bringen, mit einer Abstandszahlung von 30 Millionen Euro in die Landeskasse erkauft hatten, gab der SPD-Linke-Senat vor knapp zwei Wochen grünes Licht. Goldman Sachs und Cerberus hatten zuletzt gedroht, notfalls auch einen Minderheitsanteil zu verkaufen...

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