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10.04.2010 / Inland / Seite 5

Zeichen stehen auf Streik

Tarifverhandlungen für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken gescheitert. Marburger Bund ­leitet Urabstimmung ein

Rainer Balcerowiak
Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für die 55000 angestellten Ärzte an rund 800 kommunalen Kliniken hat die Gewerkschaft Marburger Bund (MB) am Freitag die Urabstimmung über einen Streik eingeleitet. Mit Arbeitsniederlegungen sei dann ab Mitte Mai zu rechnen, sagte eine MB-Sprecherin. Die Gewerkschaft verlangt für die Mediziner neben einer linearen Gehaltserhöhung um fünf Prozent auch Verbesserungen bei der Vergütung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen. Weil sich aus Sicht des Marburger Bundes auch nach fast 48stündigen Verhandlungen in der fünften Runde keine Möglichkeit eines Kompromisses abzeichnete, wurden die Gespräche am Donnerstag abend für gescheitert erklärt.

Der Vorsitzende des MB, Rudolf Henke, verteidigte das Vorgehen der Gewerkschaft. Man sei bereit gewesen, von der Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt abzugehen, sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Doch das Angebot von 2,9 Prozent sei wegen...

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