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08.04.2010 / Ausland / Seite 2

Kirgisische Regierung wankt

Ausnahmezustand in Bischkek. Parlament besetzt. Viele Tote und Verletzte

Die Ereignisse in der zentral­asiatischen Republik Kirgisistan überschlugen sich am Mittwoch. Dabei blieb die Lage bis zum Abend (bei jW-Redaktionsschluß) unübersichtlich.

Zunächst war es in mehreren Städten der an der Grenze zu China gelegenen ehemaligen Sowjetrepublik zu Massenprotesten gekommen. Die Demonstranten wandten sich gegen eine massive Erhöhung der Strom- und Heizkosten sowie gegen die Verhaftung von etwa zehn Oppositionspolitikern. Die Regierung reagierte gewaltsam. In der Hauptstadt Bischkek starben bei Zusammenstößen mindestens 17 Menschen, von über 180 Verletzten war die Rede.

Wie das kirgisische Fernsehen berichtete, ordnete Präsident Kurmanbek Bakijew ein Ausgehverbot an. Während des gesamten Tages forderten Demonstranten den Rücktritt des Staatschefs. Am Mittwoch abend gelang es Protestierenden, ins Erdgeschoß des Parlaments vorzudringen. Vor dem brennenden Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft versammelte sich u...



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