01.03.2010 / Inland / Seite 5

Ratschlag im Ruhrpott

Antifaschisten beschließen Aktionen gegen »Pro NRW« und NPD. Debatte um Religionsfreiheit

Mats Fogeman
Etwa 80 Vertreter verschiedener antifaschistischer Organisationen trafen sich im Duisburger »Internationalen Zentrum« zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Wenige Monate vor der Landtagswahl richtete sich die Konferenz unter der Losung »Internationale Solidarität gegen nationalen Kleingeist« auch gegen die Kandidaturen von NPD und »Pro NRW«.

Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR), betonte, historisch gewachsen sei der Internationalismus heute fester Bestandteil antifaschistischer Politik, etwa in Form von praktiziertem Antirassismus oder bei länderübergreifenden Mobilisierungen wie etwa jüngst gegen den Neonaziaufmarsch in Dresden.

Roman Franz (Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW) beschrieb die prekäre Lage von rund 25000 Roma, die in NRW ohne deutschen Paß leben. Als bloß »geduldete Ausländer« seien die ehemaligen Bürgerkriegsflüchtlinge, die oftmals am Existenzminimum lebten, perm...



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