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24.02.2010 / Feuilleton / Seite 12

Stoßstangensurfen

Am Anfang das Armutszeugnis: »Hart am Wind« heißt und segelt ein Kinder- und Jugendtheatertreffen in Hannover

Anja Röhl
Bei der Eröffnung des Norddeutschen Kinder- und Jugendtheatertreffens »Hart am Wind« am Wochenende in Hannover hörte man einiges an Gesellschaftskritik. Die Jugend sei in ihrer Phantasie und Kreativität zu fördern. Sie müsse Sozialkompetenz und Kritikfähigkeit erwerben und, das Wichtigste, an Veränderungen glauben in einer Zeit der Kälte und Ungerechtigkeit, in der jedes vierte Kind von Armut betroffen sei, während für Banken Geldschirme gespannt würden. Nur gesellschaftlich relevantes Theater habe Berechtigung. Nur in Modellen einer anderen Welt läge Hoffnung. Dann kam das Eröffnungsstück am Staatsschauspiel, an dem es auch inszeniert worden war, und es paßte wieder, daß »Hart am Wind« unter der Schirmherrschaft des Altkanzlers Gerhard Schröder steht.

»Boys don’t cry« heißt das Stück nach dem gleichnamigen Film, für den Hilary Swank 2000 einen Oscar gewann. Ein Hermaphrodit schlägt sich in der düsteren Einöde Nebraskas als junger Mann durch, bis s...

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