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24.02.2010 / Feuilleton / Seite 13

Man lässt nicht locker

Zu dem Gerede über Hartz IV

Joe Straubinger
Sich mit dem Hartz-IV-Regelsatz am Rand des Existenzminimums durchzuschlagen, das hat sich keiner ganz freiwillig ausgesucht. In Deutschland, das sich seines Wohlstands und seines nationalen Reichtums rühmt, leben 6,7 Millionen Menschen in dieser von oben verordneten Armut. Das ist ein Skandal. Politik und Medienöffentlichkeit skandalisieren statt dessen die Drückeberger und dekadenten Luxusfiguren, die dem armen Staat auf der Tasche liegen.

Die gesellschaftliche Leistung von Berufspolitikern wie Guido Westerwelle besteht darin, anderen vorzuschreiben, mit wie wenig Geld sie im Leben auskommen müssen. Da wird gehetzt, der gesellschaftliche Bodensatz lebe auf Kosten des Steuerzahlers, nähme ihm täglich in Form von Transferleistungen Geld weg, so als hätten Herr und Frau Steuerzahler mehr Netto vom Brutto in der Tasche, wenn ein Hartz-IV-Bezieher zehn Euro weniger bekäme.

Die massenhafte Armut ist übrigens nicht vom Himmel gefallen, sondern nach den bekan...



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