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10.02.2010 / Inland / Seite 4

GM bleibt dreist

Opel-Eigentümer will kaum Geld investieren, europäische Staaten und Beschäftigte sollen dennoch zahlen. Gewerkschaften lehnen Konzept ab

Daniel Behruzi, Frankfurt/Main
Der »umfassende Zukunftsplan«, den Opel-Chef Nick Reilly am Dienstag in Frankfurt am Main präsentierte, entspricht etwa den Befürchtungen: Mehr als 9000 Arbeitsplätze sollen europaweit vernichtet, die Antwerpener Fabrik endgültig geschlossen und die Staatshaushalte mit Bürgschaften und Krediten von 2,7 Milliarden Euro belastet werden. Angesichts dessen schließt die IG Metall den geforderten Lohnverzicht kategorisch aus.

Um 20 Prozent will die Konzernmutter General Motors (GM) seine unter Opel/Vauxhall firmierenden Produktionskapazitäten in Europa reduzieren, »um sich den derzeitigen und prognostizierten Marktbedingungen anzupassen«, erklärte Reilly. Dies entspreche dem Abbau von 8300 Stellen. Rund 2000 Beschäftigte, die aufgrund bereits unterschriebener Altersteilzeitverträge in den Jahren 2012 und 2013 aus dem Unternehmen ausscheiden, sind darin allerdings nur zu einem kleinen Teil enthalten, so daß sich die tatsächliche Jobvernichtung auf weit mehr als...

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