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09.02.2010 / Inland / Seite 5

Gewerkschaften uneins

Berlin: GDL und GkL rufen zum Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben auf. Ver.di distanziert sich

Rainer Balcerowiak
Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in der deutschen Hauptstadt müssen mit weiteren Beeinträchtigungen rechnen. Ohnehin fährt die S-Bahn seit Monaten nur noch nach einem Notfahrplan, doch jetzt eskaliert auch die Tarifauseinandersetzung bei den landeseigenen Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und ihrer Tochterfirma Berlin Transport (BT). Die beiden zur Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes (dbb) gehörenden Spartenorganisationen Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und Gewerkschaft kommunaler Landesdienst (GkL) haben Bus-, U-Bahn- und Tramfahrer für den heutigen Dienstag zu einem Warnstreik ab Beginn der Frühschicht aufgerufen. GDL und GkL fordern für die rund 12000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung um fünf Prozent, mindestens jedoch zwischen 110 und 150 Euro je nach Entgeltstufe. Diese Sockelbeträge haben bei dem Unternehmen eine besondere Bedeutung, da die Lohnunterschiede zwischen Alt- und Neubeschäftigten der BVG sowie den Mitarbeitern der Toc...

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