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23.01.2010 / Ansichten / Seite 8

Inszenierungen

Debatten in der Linkspartei

Arnold Schölzel
Nach der Wahl von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zum siebten stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion und der angekündigten Erklärung Oskar Lafontaines über seine zukünftige politische Tätigkeit sind äußere Voraussetzungen geschaffen, damit Ruhe in der Partei einkehren kann. An der internen Konstellation ändern sie nichts. Diejenigen, die aus der Partei heraus und mit Hilfe der Bürgerpresse die Medieninszenierung gegen Lafontaine gestartet haben, dürften weder von Zielen noch von Methoden lassen. Erinnert sei hier nur an den Aufsatz von André Brie im Spiegel vom Juni vergangenen Jahres über den »Lafontainismus«. Darin hieß es: »Aus dem Kampf gegen die SPD und die Grünen muß der Kampf um eben diese werden. Das wird der Linkspartei enorme Veränderungen abverlangen.«

Um die ging es den innerparteilichen Gegnern Lafontaines seither in stetig eskalierender Weise. Sie wurden von den Mainstreammedien so begeistert unterstützt, daß unklar wur...

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