Schwarzer Kanal
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28.12.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

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Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg demonstrieren Aktivisten aus aller Welt vor Ort ihre Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung

Karin Leukefeld
Es war kurz vor halb zwölf am 27. Dezember 2008, als sich für die Palästinenser im Gazastreifen die »Tore der Hölle« öffneten. Ohne Ankündigung und mit ungeheurer Wucht griff die israelische Luftwaffe mit der »Operation Gegossenes Blei« den übervölkerten und seit Jahren abgeriegelten Küstenstreifen an und zerstörte in den folgenden drei Wochen Häuser, Schulen, Werkstätten, Krankenhäuser, Moscheen, Kirchen, Museen, Straßen, Kanalisation, Elektrizitätswerke, Felder, Boote, Autos. Die Grenzen des Gazastreifens blieben hermetisch abgeriegelt, für die Menschen gab es kein Entkommen vor Spreng-, Streu- und Phosphorbomben, die Tag und Nacht auf sie niedergingen. Über 1400 Palästinenser wurden in den drei Wochen getötet, mehr als die Hälfte davon Frauen und Kinder, Tausende wurden verletzt. Auf israelischer Seite starben 13 Personen, vier von ihnen waren Zivilisten. Die internationale Gemeinschaft blieb tatenlos. Bundeskanzlerin Angela Merkel rechtfertigte das Ma...

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