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23.12.2009 / Ansichten / Seite 8

Unterwerfungsakt

Serbien stellt sich bei EU an

Werner Pirker
Der serbische Präsident Boris Tadic hat am Dienstag in Stockholm das EU-Beitrittsgesuch seines Landes eingereicht. Das mag viele seiner Landsleute mit Genugtuung, ja mit Stolz erfüllen. Dafür besteht indes nicht der geringste Grund. Serbiens Ansuchen um Aufnahme in die Europäische Union ist ein Akt der Unterwürfigkeit.

In den Ländern an der EU-Peripherie herrscht der Irrglaube vor, daß die Mitgliedschaft dem eigenen Land einen höheren Status verleihe und seinen Bürgern den Anschluß an den Wohlstand im reichen Teil des Kontinents ermögliche. In den mittel- und osteuropäischen Ländern, die den EU-Beitritt bereits vollzogen haben, ist längst Ernüchterung eingekehrt. Die Bulgaren und Rumänen leben keineswegs besser, als sie das vor dem Anschluß taten, und werden es in absehbarer Zeit auch nicht tun. Die kapitalistische Krise verheißt vielmehr ein Absinken des Lebensstandards in allen EU-Ländern.

Die Europäische Union war zudem niemals eine Vereinigung von G...



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