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12.12.2009 / Ausland / Seite 2

»Was ist wichtiger: das Volk oder ein Gericht?«

Das Autonomiestatut der spanischen Region Katalonien ist demokratisch legitimiert – wird aber dennoch in Frage gestellt. Ein Gespräch mit Josep Bargalló

Ingo Niebel
Josep Bargalló ist Direktor des Institut Ramon Llull in Barcelona. Dieses setzt es sich in ­Spanien und international für die Verbreitung der ­katalanischen Kultur ein

Sie haben kürzlich an einer Solidaritätskundgebung zugunsten der 2003 verbotenen baskischen Tageszeitung Egunkaria teilgenommen. Warum?

Erstens, weil ich seit langen Jahren mit Egunkaria verbunden bin. Ich habe an vielen Unterstützungsaktionen teilgenommen, vor allem in Barcelona. Und zweitens, weil es im 21. Jahrhundert ganz entscheidend ist, das Recht auf freie Meinungsäußerung durchzusetzen, wenn man eine bessere Gesellschaft schaffen will. Das ist nicht nur wichtig für diejenigen, die so denken wie ich, sondern auch für diejenigen, die anderer Meinung sind. Deshalb stehe ich auf seiten dieser Zeitung.

Hätte so ein Fall wie der von Egunkaria auch in Katalonien passieren können?

Ich glaube nicht. Vielleicht, weil es bei uns keine Zeitungen oder Zeitschriften gibt, die wie Egunkaria linke ...

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