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12.12.2009 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Demokratische Nationalisierung

1963 analysierte der marxistische Ökonom Eugen Varga (1879–1964) gemeinsame und gegensätzliche Interessen der Bourgeoisie im staatsmonopolistischen Kapitalismus (Teil IV)

Die ständige Weiterentwicklung des staatsmonopolistischen Kapitalismus ist ein objektiver Prozeß. Historisch ist er die letzte Phase des Imperialismus, die Vorstufe des Sozialismus. In dem bekannten Ausspruch von Lenin heißt es, daß »der staatsmonopolistische Kapitalismus die vollständige materielle Vorbereitung des Sozialismus, seine unmittelbare Vorstufe ist, denn auf der historischen Stufenleiter gibt es zwischen dieser Stufe und derjenigen, die Sozialismus heißt, keinerlei Zwischenstufen mehr«.
Auf den ersten Blick könnte man hieraus schlußfolgern, daß das Proletariat – wie dies auch die rechten Sozialdemokraten behaupten – unbesehen alle Maßnahmen unterstützen muß, die auf eine Stärkung des staatsmonopolistischen Kapitalismus abzielen. Sie versichern sogar, daß Staatskapitalismus bereits Sozialismus darstelle, was bei Beibehaltung der Herrschaft der Bourgeoisie natürlich pure Demagogie ist. Die Haltung der Bourgeoisie zum staatsmonopolist...

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