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26.11.2009 / Titel / Seite 1

Tod auf Raten

Karl Neumann
General Motors (GM) will zunächst keines der vier deutschen Opel-Werke schließen. Das gab der neue Europachef des US-Konzerns, Nick Reilly, am Mittwoch scheibchenweise nach Gesprächen mit Vertretern der betroffenen Bundesländer und Betriebsräte bekannt. Dennoch müssen die Beschäftigten weiterhin um ihre Arbeitsplätze bangen. Hierzulande sollen rund 5000 Stellen gestrichen werden.

Mal wieder für reichlich Verwirrung sorgte am Mittwoch nachmittag das Management von General Motors. Zwar stellte Reilly nach Gesprächen mit den Ministerpräsidenten der jeweiligen Bundesländer nach und nach klar, daß der Konzern die vier deutschen Standorte erhalten will. Doch über die Details der in den Werken geplanten Arbeitsplatzvernichtung schwieg er sich aus. »Ich möchte keine exakten Zahlen nennen«, so Reilly auf einer Pressekonferenz in Rüsselsheim, um dann doch noch zu sagen, daß von den europaweit rund 9000 Stellenstreichungen 50 bis 60 Prozent zu Lasten der deutschen ...

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