18.11.2009 / Ausland / Seite 6

Staatlicher Kaffee

Venezuelas Regierung übernimmt Unternehmen, um Bauern zu stärken

Maxim Graubner, Caracas
Der venezolanische Kaffeehersteller »Café Madrid« befindet sich künftig im Mehrheitsbesitz des Staates. Der bisherige Konkurrent »Fama de América« sowie der venezolanische Zweig der deutschen »Cafea-Gruppe« werden unterdessen komplett verstaatlicht. Entsprechende Dekrete wurden in der vergangenen Woche veröffentlicht. Auch einige Zuckerproduzenten werden vom venezolanischen Staat übernommen.

Ziel der Verstaatlichungen in der Kaffeebranche sei die Reduzierung des hohen Marktanteils der Marktführer auf höchstens 50 Prozent, berichtet das Informationsportal Venezuelanalysis.com unter Berufung auf Regierungsstellen. Damit sollen knapp 100 Kleinproduzenten und Kooperativen in dem Sektor gestärkt werden. Die Regierung von Präsident Hugo Chávez verspricht sich davon eine Vergrößerung des Kaffeeangebotes auf dem nationalen Markt. »Fama de América« und »Café Madrid« dominieren Regierungsangaben zufolge bislang 70 Prozent des Kaffeemarktes in dem südamerikanischen...

Artikel-Länge: 4103 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe