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14.10.2009 / Inland / Seite 2

»Sie klären unter sich, wie es sich rechnet«

Am Donnerstag beginnt in Berlin der »Weltgesundheitsgipfel«. Um öffentliche Gesundheitsvorsorge geht es dabei nicht. Gespräch mit Thomas Seibert

Ralf Wurzbacher
Thomas Seibert ist Mitarbeiter der Öffentlichkeitsabteilung der Hilfsorganisation medico international mit Sitz in Frankfurt (Main)

Vom 15. bis 18. Oktober richtet die Berliner Charité unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy den World Health Summit (WHS) aus. Warum halten Sie den Titel Weltgesundheitsgipfel für Etikettenschwindel?

Der World Health Summit versammelt Forschungseliten, Regierungen reicher Länder und die Pharmaindustrie. Man lehnt sich an das Davoser Weltwirtschaftsforum an, als hätte es die jahrelangen Proteste nicht gegeben. Es geht nicht um Fragen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge für alle, sondern darum, wie Forschung und private Gesundheitswirtschaft zur Verbesserung individueller Versorgung beitragen können. Eine zentrale Veranstaltung trägt den Titel »Bringen wir den Menschen die Früchte der Wissenschaft«. Das ist die Idee: die hochspezialisierten, mächtigen und finanz...

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