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14.10.2009 / Ausland / Seite 7

Tag des Widerstandes

Lateinamerikas indigene Völker erinnern an 500 Jahre Unterdrückung. In Spanien provozieren Faschisten

André Scheer und Florian Osuch
Mehr als 25000 Angehörige der indigenen Gemeinden sind am Montag in Kolum­bien auf die Straße gegangen, um gegen die Verletzung ihrer Rechte zu protestieren und Respekt für die kulturellen Traditionen ihrer Völker einzufordern. Die Demonstrationen sollen bis zum Wochenende fortgesetzt werden und zielen auf eine »Befreiung der Mutter Erde« von der kapitalistischen Ausplünderung und ein Ende des Krieges in Kolumbien, bei dem die indigenen Völker immer wieder zwischen die Fronten geraten. Diesem Ziel soll auch ein Dialog zwischen den Indigenen und der Guerilla dienen, wie der Präsident der Nationalen Indígena-Organisation ONIC, Luis Andrade, ankündigte. Seine Organisation habe den »Revolutionären Streitkräften Kolumbiens« (FARC) Gespräche unter internationaler Aufsicht angeboten, so Andrade.

Auch in zahlreichen anderen Ländern des Kontinents gingen Tausende Indígenas auf die Straße. So demonstrierten in Santiago de Chile mehr als 7500 Mapuche, die sich den ...

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