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10.10.2009 / Inland / Seite 5

Postler sind gereizt

Angesichts von Ausgliederungen, Arbeitszeitverlängerung und Rücknahme ausgehandelter Tariferhöhung: Gewerkschaft setzt auf Arbeitskampf

Hans-Gerd Öfinger
Bei der Deutschen Post stehen die Zeichen auf Sturm. Auf allen Ebenen bereiten sich in diesen Tagen in ver.di organisierte Gewerkschafter auf einen Arbeitskampf vor. Seit Tagen finden in allen Ecken des Landes Betriebsversammlungen statt, bei denen die Konflikte zwischen Beschäftigten und Management im Mittelpunkt stehen. Die zuständige Fachbereichsleiterin und stellvertretende ver.di-Bundesvorsitzende Andrea Kocsis wird Anfang kommender Woche bei mehreren Betriebsversammlungen in Hessen über den aktuellen Stand der Verhandlungen und Gespräche mit dem Konzernvorstand berichten.

Die Gegensätze scheinen unüberbrückbar. Der Postvorstand will die Fremdvergabe von Leistungen und Servicebereichen kräftig ausweiten, die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich verlängern, die bezahlten Erholungspausen für den Nachtdienst in den Verteilzentren aufheben und zudem eine neue, niedrigere dritte Lohnebene einführen. Als besondere Provokation empfinden es die Gewerkschaft...

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