02.10.2009 / Inland / Seite 8

»In Ziegenhals wird es keine Ruhe geben«

Nach der Bundestagswahl gibt Platzeck Thälmann-Gedenkstätte zum Abriß frei. Ein Gespräch mit Heinz Schmidt und Max Renkl

Arnold Schölzel
Max Renkl ist derzeitiger Vorsitzender des Freundeskreises Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals e.V.. Heinz Schmidt war langjähriger Vorsitzender und Sprecher des Freundeskreises

Nach der Bundestagswahl wird Ernst gemacht. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat die Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals bei Königs Wusterhausen offenbar zum Abriß freigegeben.

Max Renkl: Das hat sich schon abgezeichnet. Die erste Denkmalschändung erfolgte bereits im Juli, als das Boot Charlotte und das gesamte Inventar aus der Gedenkstätte rausgeräumt wurde. Das war die direkte Vorbereitung für den Abriß, der jetzt jederzeit legal erfolgen kann. Die beiden Auflagen, an die die Abrißgenehmigung gebunden war, wurden erfüllt. Eine davon leider mit Hilfe der Stadt Königs Wusterhausen. Die Auflagen bestanden darin, die denkmalgeschützten Teile der Gedenkstätte fachgerecht einzulagern und die Ausstellung zu dokumentieren, so daß man sie jederzeit wieder aufstel...

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