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28.09.2009 / Ausland / Seite 6

Im Auftrag der CIA

US-Geheimdienst heuert Iraner an, gegen die Regierung in Teheran zu arbeiten

Jürgen Cain Külbel
Iraner, die in Dubai, der Hauptstadt des gleichnamigen Scheichtums in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE), im US-Konsulat wegen eines Visums vorsprechen, »werden von Iran-Spezialisten und Farsi sprechenden Personen, die für die CIA oder andere US-Agenturen arbeiten, überwacht, verhört und – in manchen Fällen – für das Ausspionieren ihrer eigenen Regierung rekrutiert«. Das berichtete jetzt die Los Angeles Times unter Berufung auf das soeben in den USA erschienene Buch »City of Gold: Dubai and the Dream of Capitalism«.

Jim Krane, Autor des Buches und Exkorrespondent der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) sowie Exberater des Vizepräsidenten und Premierministers der Emirate, Scheich Mohammed Bin Rashid Al-Maktoum, berichtet, hochrangige CIA-Entscheidungsträger hätten in der Vergangenheit wiederholt erfolgreich gegen Pläne des US-Außenministeriums, das Konsulat aus »Budgetgründen« zu schließen, interveniert. Schließlich, so die CIA, se...

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