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23.09.2009 / Inland / Seite 5

Gemeinsame Strafverfolgung abgelehnt

Kaiserslautern: Sozialarbeiter wollen nicht mit Polizei und Staatsanwaltschaft unter einem Dach arbeiten

Carsten Ondreka
In Kaiserslautern gibt es neuerdings ein sogenanntes Haus des Jugendrechts. Solche Einrichtungen gibt es inzwischen in einer ganzen Reihe von Städten. In diesen Häusern soll laut rheinland-pfälzischer Polizei »eine intensivere Betreuung junger Straftäter durch die unmittelbare Vernetzung und kürzere Wege« möglich sein. Auch die Bearbeitung von Strafsachen werde vereinfacht. Das Modell sieht vor, daß Polizei, Staatsanwaltschaft und kommunale Jugendämter oder entsprechende Abteilungen unter einem Dach arbeiten. Es wird zur Zeit von zahlreichen Landesinnenministern gefördert.

Bei der Eröffnungszeremonie des »Hauses des Jugendrechts« am Montag nachmittag fehlten allerdings Vertreter des Jugendamtes. Sozialdezernent Joachim Färber lehnt das Projekt, das Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) der Kommune öffentlich aufgedrängt hatte, strikt ab. Färber ist oberster Vertreter der städtischen Jugendhilfe. Er sieht in de...

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