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15.09.2009 / Inland / Seite 2

»Medien nehmen nur wahr, was Parteien sagen«

Die Friedensbewegung tut sich ein wenig schwer mit der Mobilisierung zu Antikriegsprotesten. Gespräch mit Monty Schädel

Gitta Düperthal
Monty Schädel ist politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK)

Nur friedlich denken, ist uns zuwenig«, so der Slogan Ihrer Deutschen Friedensgesellschaft –Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK). Aber nach der von der Bundeswehr angeordneten Bombardierung von Tanklastern im afghanischen Kundus, die u. a. 30 Zivilisten das Leben kostete, gab es kaum Proteste. Schläft die Friedensbewegung?

Nein, wir haben unmißverständlich deutlich gemacht, daß man jetzt nicht mehr vom humanitären »Stabilisierungseinsatz« reden kann, sondern daß sich Deutschland im Krieg mit Afghanistan befindet. Aber wir haben seit Jahren Schwierigkeiten, die Masse der Bevölkerung, die den Kriegseinsatz ablehnt, auf die Straße zu mobilisieren. Deshalb rufen wir nicht zu einer zentralen Großdemonstration auf, sondern dazu, daß lokale Friedensbündnisse und die DFG-VK an Ort und Stelle Proteste organisieren. So können wir v...

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