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15.09.2009 / Feuilleton / Seite 13

Das große Ganze

Beim Berliner Musikfest interpretierten Simon Rattle und Wladimir Aschkenasi die 4. und die 8. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch

Rainer Balcerowiak
Ein Tag der Geächteten bildete den krönenden Abschluß der zweiten Woche des Berliner Musikfestes. Mit Alban Berg, Paul Dessau und Alexander Zemlinsky wurden bei den beiden Sonntagskonzerten gleich drei Komponisten präsentiert, die – sei es wegen ihrer jüdischen Herkunft oder ihrer Einstufung als »entartet« – Deutschland nach der Machtübertragung an die Nazis mehr oder weniger schnell verlassen mußten. Doch die dargebotenen Nebenwerke der drei Tonsetzer waren kaum mehr als musikalische Appetithäppchen. Bergs Zwölftonminiaturen, ein Gehversuch von Dessau in diesem Genre und Zemlinskys skurrilen Liederzyklus »Afrika singt« nahm man als Einstimmung auf das Geschehen nach den Pausen gerne mit – nicht mehr und nicht weniger.

Für das Nachmittagskonzert hatten sich Simon Rattle und »seine« Berliner Philharmoniker die Sinfonie Nr.4 von Dmitri Schostakowitsch vorgenommen. Das von ihm 1935 vollendete Werk war ein verzweifelter Akt der Selbstbehaup...

Artikel-Länge: 4244 Zeichen

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