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15.09.2009 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Abweichungen als Defensivreaktion

Studie der Uni Duisburg-Essen untersucht Vereinbarungen zur Unterschreitung des Flächentarifs

Herbert Wulff
Noch vor wenigen Jahren galt der Flächentarifvertrag als Untergrenze: In ihm wurden Mindestbedingungen bei Löhnen und Arbeitszeiten festgeschrieben. Doch heute gehört deren Unterschreitung in einzelnen Unternehmen und Betrieben zum üblichen Instrumentarium. Das Pforzheimer Abkommen von 2004, das Abweichungen vom Flächentarif in der Metall- und Elektroindustrie auch ohne wirtschaftliche Notlage zuläßt, hat diese Entwicklung einerseits transparenter gemacht, andererseits aber auch befördert. Eine von Thomas Haipeter von der Uni Duisburg-Essen erarbeitete Studie, deren Ergebnisse in der Wissenschaftszeitschrift Industrielle Beziehungen zusammengefaßt sind, wertet die seit Abschluß des Vertrags vereinbarten Tarifabweichungen aus.

Haipeter interpretiert die Zustimmung der IG Metall zu Tarifabweichungen als Defensivreaktion auf die durch Globalisierung und Finanzialisierung gestiegenen Machtressourcen der Unternehmerschaft, als Versuch, die ohnehin stattfinden...

Artikel-Länge: 3939 Zeichen

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