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24.08.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Karlsruher Nebelkerze

Wer erschoß im April 1977 Generalbundesanwalt Siegfried Buback? Bundesanwaltschaft findet plötzlich DNA-Spuren von Verena Becker an RAF-Bekennerbriefen

Marcus Klöckner
Was wird im Mordfall Siegfried Buback gespielt? Noch bis am Donnerstag vergangener Woche waren die Antworten auf die Frage, wie der Generalbundesanwalt am 7. April 1977 in Karlsruhe ums Leben gekommen ist, wie in Beton gegossen. Die RAF-Mitglieder Knut Folkerts, Günter Sonnenberg und Christian Klar galten als die Täter. Wer von ihnen an jenem Gründonnerstag die tödlichen Schüsse auf Buback und seine Begleiter abfeuerte, konnten die Ermittler damals nicht klären (siehe Spalte rechts). Fest stand aber: Einer der drei war es. Der Staat hatte Täter und Mittäter beim Anschlag auf seinen obersten Aufklärer gefaßt. 32 Jahre war dies die Wahrheit für eines der spektakulärsten Attentate der Roten Armee Fraktion (RAF). Zumindest die offizielle Wahrheit.

Doch spätestens seit den Privatermittlungen des Sohnes von Siegfried Buback bröckelt das, was da in Beton gegossen schien. Michael Buback, der als Professor für Technische und Makromolekulare Chemie an der Universi...

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