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21.08.2009 / Titel / Seite 1

CIA privatisiert Terrorjagd

Rüdiger Göbel
Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hat im Rahmen ihres selbsternannten Antiterrorkrieges nicht nur die Befragung von Gefangenen an skrupelose Privatfirmen ausgelagert, sondern auch die Jagd auf Al-Qaida. So hat der US-Geheimdienst CIA Mitarbeiter der berüchtigten Söldnerfirma Blackwater vor fünf Jahren für ein geheimes Programm zur Erschießung von Terrorverdächtigen angeheuert. Sie halfen einem Bericht der New York Times zufolge bei der Planung, beim Training und bei der Überwachung der Jagd auf mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder. Ziel war es, »Terroristenführer« aufzuspüren und zu töten. Das berichtete die US-Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf namentlich nicht genannte Mitglieder der früheren und heutigen US-Regierung. Offensichtlich wurden Millionen Dollar allerdings in den Sand gesetzt. Das Geheimprogramm hat den Angaben zufolge weder zur Festnahme noch zur Ermordung eines Verdächtigen geführt. Die Koopera­tion sei mittlerwei...

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