15.08.2009 / Geschichte / Seite 15

Aufstand gegen die Junta

Vor 25 Jahren begann der Guerillakampf der Arbeiterpartei Kurdistans PKK

Nick Brauns
Unter dem Vorwand, Ruhe und Ordnung im Lande wiederherzustellen, hatte das Militär am 12. September 1980 die Macht in der Türkei übernommen. Der Putsch richtete sich gegen eine starke antiimperialistische Arbeiterbewegung in der Westtürkei und den Aufschwung der kurdischen Nationalbewegung unter der Führung der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, die seit 1978 einen politischen Kampf für ein unabhängiges, sozialistisches Kurdistan führte. Alle Parteien wurden von den Militärs verboten und die linken Organisationen blutig zerschlagen. »Die Gefängnisse sind bis an den Stehkragen voll«, titelte die linke Günes. Mit Selbstverbrennungen und Todesfasten widersetzten sich PKK-Kader im Militärgefängnis von Diyarbakir Folter und Unterwerfung. Während andere kurdische Organisationen und die türkische Linke durch die Militärdiktatur nahezu vollständig aufgerieben wurden und ihre Führer ohne politische Perspektive nach Eu­ropa flohen, hatte der PKK-Vorsitzende Abdullah Öc...

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