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15.08.2009 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Politische Literatur braucht einen Resonanzraum«

Gespräch mit dem Schriftsteller Michael Wildenhain. Über die Hausbesetzerbewegung in Westberlin vor 30 Jahren, linksradikale Geschichte und den Flaschenpostcharakter von Büchern

Thomas Wagner
Michael Wildenhain (geb. 1958 in Berlin) studierte Informatik, Philosophie, Mathematik und Wirtschaftsingenieurwesen. In den frühen 80er Jahren war er Teil der Hausbesetzerbewegung in Berlin. Er lebt dort als freier Autor von Lyrik, Theaterstücken, Jugendbüchern, Erzählungen und Romanen. Zu seinen bekanntesten Büchern gehört »Erste Liebe – Deutscher Herbst«

Wie sind Sie zur Politik und zum politischen Schreiben gekommen?

Als ich 1971 aufs Gymnasium kam, war da zu Anfang wenig von Politik die Rede. Aber die Politik brach immer wieder ein. Zum ersten Mal in Gestalt eines sehr beliebten Referendars, der 1974 bei einer Klassenfahrt mit uns auf einer politischen Versammlung gegen das Atomkraftwerk in Wyhl in der Nähe von Freiburg im Breisgau war. Damals begann der Antiatomprotest. Diesem Mann wurde die Verbeamtung verweigert. Eine Schülergruppe, die dem Kommunististischen Bund Westdeutschlands (KBW) nahestand, hat ihn unterstützt. Aber auch diejenigen ...

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