11.08.2009 / Titel / Seite 1

100000 GIs gefordert

Rainer Rupp
»Die Taliban sind dabei zu gewinnen«, betitelte das Wall Street Journal am Montag seinen Bericht über die jüngsten Entwicklungen am Hindukusch. Zur Unterstützung der Offensive von US-Armee und NATO-Truppen hatte das Pentagon die Kampftruppen vor Ort in den vergangenen Monaten bereits um 21000 Mann verstärkt. Offensichtlich wurde die US-Militärführung von der verbesserten Kampftaktik der Taliban und der anderen afghanischen Widerstandsgruppen gegen die ausländischen Besatzer und der hohen Zahl der US-amerikanischen und alliierten Opfer überrascht, so daß sie von Präsident Barack Obama eine weitere, signifikante Erhöhung der US-Truppen am Hindukusch fordert.

Die Verluste werden mit jedem Monat größer. Im Juli hatten die Besatzer mit 75 Toten, davon 43 US-Amerikaner, den bisher höchsten Blutzoll zu zahlen. Daher wünscht sich Militärquellen zufolge der US-Oberbefehlshaber für Afghanistan, General Stanley McChrystal, schnellstens weitere Tausende Soldaten. An...

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