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29.07.2009 / Ansichten / Seite 8

Krankes System

KBV kriegt den Hals nicht voll

Rainer Balcerowiak
Vier Milliarden Euro Honorarerhöhung innerhalb von zwei Jahren und somit eine Milliarde mehr als zuvor kalkuliert. Im Jahresvergleich eine durchschnittliche prozentuale Steigerung pro Praxis von 7,4 Prozent. Dies ist das nach der ersten Quartalsabrechnung des laufenden Jahres zu verzeichnende Ergebnis der Honorarreform für die rund 140000 niedergelassenen Ärzte in Deutschland. Bis zu 30 Prozent und mehr beträgt der Aufschlag dabei für bislang unterdurchschnittlich honorierte Mediziner in Ostdeutschland und Berlin, lediglich einige Facharztgruppen, die nach wie vor zu den Spitzenverdienern zählen, müssen minimale Einbußen in Kauf nehmen.

Natürlich ist das dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) noch nicht genug. Andreas Köhler forderte umgehend Nachbesserungen. Der Verband und ein nicht unerheblicher Teil seiner Mitglieder sind dafür bekannt, daß sie den Hals nicht voll kriegen können. Mit zeitweisen Praxisschließungen, Nötigungsvers...

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