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22.06.2009 / Ausland / Seite 1

Lage im Iran eskaliert

Zehn Tote bei Protesten in Teheran. Präsident Ahmadinedschad verwahrt sich gegen Einmischung

Teheran ist am Wochenende Agenturberichten zufolge von den bislang schwersten Unruhen seit Beginn der Proteste nach den Präsidentschaftswahlen erschüttert worden. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten starben zehn Menschen, wie das Staatsfernsehen am Sonntag berichtete. Ob es sich bei den Todesopfern um Zivilisten oder Sicherheitskräfte handelte und unter welchen Umständen sie ums Leben kamen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Mehr als hundert Menschen wurden demnach verletzt.

Bis zu zweitausend Anhänger des Wahlverlierers Mirhossein Mussawi waren am Sonnabend vor der Universität im Zentrum der iranischen Hauptstadt zusammengekommen. Am Rande der Proteste wurde ein Selbstmordanschlag am Schrein von Revolutionsführer Ajatollah Khomei...

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