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18.06.2009 / Inland / Seite 5

Stramm auf Linie

Bundeskongreß der Jungsozialisten ist als reine Akklamationsveranstaltung für den Wahlkampf ­konzipiert. Vorsitzende räumt immerhin »Glaubwürdigkeitsproblem« ein

Rainer Balcerowiak
Es gab Zeiten, da waren die Jungsozialisten eine ernst zu nehmende politische Organisation, deren sozialistische Grundausrichtung sowie ihr Widerstand gegen den Kurs der SPD-Führung besonders in der Sozial- und Friedenspolitik eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit erregte. Doch mittlerweile handelt es sich eher um eine Art Karrierenetzwerk mit »linker« Feigenblattfunktion, dessen Aktivitäten außerhalb der Partei kaum noch wahrgenommen werden. Entsprechend mäßig war das Interesse der Medien an einer Pressekonferenz, die anläßlich des am Freitag beginnenden Juso-Bundeskongresses am Mittwoch in Berlin stattfand.

Die seit November 2007 amtierende Bundesvorsitzende Franziska Drohsel hatte außer Durchhalteparolen für ihre gebeutelte Partei und das Deklamieren der eigenen, ganz dezent nach links abweichenden Forderungen auch wenig Interessantes mitzuteilen. Man werde jetzt mit aller Kraft in den »Jugendwahlkampf« ziehen, für den ihre Parteigliederung erstmals...

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