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18.09.1999 / Thema / Seite 0

Spirale der finanziellen Abhängigkeit

Osteuropa: Zehn Jahre nach der »Wende« (Teil III und Schluß)

Hannes Hofbauer

Nach zehn Jahren Transformation hat sich die ökonomische Krise in Osteuropa zum Dauerzustand entwickelt. Rhythmisch erklären westeuropäische Wirtschaftsfachleute jedes Jahr ein Land des mittelost- und südosteuropäischen Raumes zum Musterschüler in Sachen Weltmarktintegration, um dann postwendend im Jahr darauf schwer vorhersehbare Rückschläge zu konstatieren, die den jeweiligen Hoffnungsträger wieder in die zweite Reihe zurückwerfen. Als Klassenbeste in der zehnjährigen Reformschule wurden bislang Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei gekürt. Als ewige Nachzügler gelten Rußland und die Ukraine, kaum bessere Resultate im makroökonomischen Unterwerfungsritual unter die Verwertungsinteressen der führenden Weltkonzerne weisen trotz Bemühungen Rumänien und Bulgarien auf. Die Kleinstaaterei im ehemaligen Jugoslawien tritt in einer eigenen Transformationsliga an, lassen sich doch die Daten der mittlerweile - je nach Zählart - fünf (Slowenien, Kroatien, Bosn...

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