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08.06.2009 / Inland / Seite 4

Faschisten in Pinneberg nicht willkommen

Dank Polizeischutz konnten 200 Neonazis durch Hamburger Vorort marschieren. 3000 Menschen protestierten dagegen

Michael König, Hamburg
Rund 3000 Menschen demonstrierten am Samstag in Pinneberg bei Hamburg gegen einen Aufmarsch von 200 Neonazis. Erst am Freitag nachmittag hatte das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht ein behördliches Verbot des Nazi-Aufmarschs in der 40000-Einwohner-Stadt aufgehoben.

Die Pinneberger Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) beklagte auf der Auftaktkundgebung am Bahnhof den Mißbrauch der Versammlungsfreiheit durch die demokratiefeindlichen Neofaschisten. Sie nahm für die Gegendemonstranten das Verfassungsrecht auf Widerstand in Anspruch und verdeutlichte: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.«

Die Auschwitzüberlebende Esther Bejarano zeigte sich entsetzt, daß »braune Horden durch Polizei und Justiz geschützt« werden. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg, Wolfgang Seibert, gab sich kämpferisch: »Wir haben uns hier an die Spitze der antifaschistischen Bewegung gesetzt...



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