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03.06.2009 / Ausland / Seite 7

Radikale Wende

El Salvadors Staatspräsident Funes kündigt Revolution in der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Sozialpolitik an

André Scheer
Nach Jahrzehnten rechter und rechtsextremer Regierungen gehört El Salvador nun zu den Ländern Lateinamerikas, in denen fortschrittliche Regierungen im Amt sind. Am Montag wurde Mauricio Funes von der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) offiziell in sein Amt als neuer Präsident des mittelamerikanischen Landes eingeführt.

»Das salvadorianische Volk hat einen Wechsel gefordert, und der Wechsel beginnt jetzt«, sagte Funes in seiner Ansprache, nachdem er die Präsidentenschärpe aus den Händen seines Amtsvorgängers Antonio Saca entgegengenommen hatte. »Das salvadorianische Volk mußte einen langen Weg zurücklegen, um diesen Tag zu erreichen. Keine Anstrengung und kein Opfer waren umsonst«, erinnerte Funes an Jahrzehnte des Kampfes der FMLN, die sich in den 80er Jahren auch mit der Waffe in der Hand gegen das Regime und seine Todesschwadronen erhoben hatte. Symbolträchtig hatte Funes vor der Zeremonie auch das Grab des 1980 von solchen Gruppen ermor...

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